Vermessung und Dokumentation
Photogrammetrie, 360°-Dokumentation und, wenn erforderlich, 3D-Erfassung zur reproduzierbaren Herleitung.
Unfallaufnahme, Vermessung und Rekonstruktion mit dem Ziel eines prüffähigen, nachvollziehbaren Gutachtens.
Verkehrsunfälle passieren in sehr kurzen Zeiträumen. Aussagen von Beteiligten und Zeugen sind deshalb häufig unvollständig, widersprüchlich oder von Schlussfolgerungen überlagert. Der technische Teil besteht darin, Spuren und Schäden sauber zu erfassen, daraus belastbare Aussagen abzuleiten und die Grenzen der Aussagekraft offen zu benennen.
Wenn die Anknüpfungstatsachen nicht ausreichen, ist eine vollständige Rekonstruktion manchmal nicht möglich.
Photogrammetrie, 360°-Dokumentation und, wenn erforderlich, 3D-Erfassung zur reproduzierbaren Herleitung.
Simulationen sind Hilfsmittel, um Unfallsituationen plausibel darzustellen. Entscheidend ist die saubere Parametrierung und die Darstellung von Unsicherheiten.
Sollten keine oder nur wenig verwertbaren, messbaren Spuren zugrunde liegen, dann kann auch keine vollständige Unfallrekonstruktion erfolgen. Dann wird offen beschrieben, was belastbar ist und was nicht.
Prüfung des Aktenbestands, der Angaben der Beteiligten sowie vorhandener Lichtbilder, Skizzen, Messdaten und Befunde. Relevante Annahmen werden benannt.
Erfassung von Fahrzeugen, Schäden, Spuren und Unfallörtlichkeit. Je nach Lage kommen Photogrammetrie oder 3D-Dokumentation zum Einsatz, damit Herleitungen reproduzierbar bleiben.
Kollisions-, Bewegungs- und Auslaufanalyse. Vermeidbarkeit wird nur dann bewertet, wenn die Anknüpfungstatsachen dies tragen. Alternativen werden transparent gegengeprüft.
Rechenwege, Parameter, Unsicherheiten und Grenzen werden so dargestellt, dass Dritte den Gedankengang nachvollziehen können. Anlagen unterstützen die Nachprüfbarkeit.
Nicht jeder Fall erlaubt eine eindeutige Rekonstruktion. Wenn die Datenlage es nicht hergibt, wird dies ausdrücklich benannt und der Fokus auf eine belastbare Plausibilitätsprüfung gelegt.
Auch bei unvollständigen Unterlagen kann häufig eine Einordnung erfolgen. Die Aussagekraft hängt jedoch unmittelbar von der Qualität der Anknüpfungstatsachen ab.
Wenn Sie bereits Aktenbestand, Lichtbilder oder Messdaten haben, schicken Sie diese bitte vorab per E-Mail.